|
MOVES: Software Modeling and Verification
(Informatik 2)
|
-
Proseminar Spezifikationssprachen für Verteilte Systeme
- Wintersemester 2002/2003
- Lehrstuhl für Informatik II
- Grundstudium
|
Aktuelles
Die Vorträge finden jeweils donnerstags von 11:45 Uhr bis
ca. 13:00 Uhr im Hörsaal AS (Templergraben 64, gegenüber dem
Hauptgebäude) statt.
Inhalt
Spezifikationssprachen können als vereinfachte Programmiersprachen
betrachtet werden. Mit ihnen lassen sich die wesentlichen
Eigenschaften eines (Hard- oder Software-) Systems formal beschreiben,
ohne dieses im Detail angeben zu müssen. Sie werden
z.B. bei der schrittweisen Entwicklung verteilter Systeme
eingesetzt. Aufgrund ihrer formalen Semantik bilden sie eine gute
Grundlage für die Verifikation der damit erstellten
Spezifikationen.
| Termin | Seminarist | Betreuer | Thema | Literatur |
| 1. | fällt aus | N.N. | Michael Weber | UML | [SP99] |
| 2. | 24.10.2002 | Gereon Frey, Arndt Fröhlich | Michael Weber | SDL | [Hog89] Kapitel 5 |
| 3. | 31.10.2002 | Sebastian Dahlen, Piotr Kornatowski | Benedikt Bollig | Estelle | [Hog89] Kapitel 3 |
| 4. | 07.11.2002 | Katja Gruber, Jennifer Herrmann | Benedikt Bollig | LOTOS | [Hog89] Kapitel 4 |
| 5. | 14.11.2002 | Brice Gaetan Ntchoumou, Matthias Poser | Benedikt Bollig | Z | [Wor92] |
| 6. | fällt aus | N.N. | Darius Dlugosz | VHDL | [Maz95] |
| 7. | 28.11.2002 | Georg Richlofsky, Sven Theissen | Benedikt Bollig | Message Sequence Charts (MSCs) | [Ren98] Kapitel 2 |
| 8. | 05.12.2002 | Jonathan Heinen, Nina Gholizadeh | Benedikt Bollig | Promela | [Hol91] |
| 9. | 12.12.2002 | Ergang Song, Zhang Yan | Benedikt Bollig | Von MSCs zu Promela | [Gre97] S.65-S.89 |
| 10. | 19.12.2002 | Anna Lea Dyckhoff, Azadeh Nikookhesal | Darius Dlugosz | Jakarta | [Bar01] |
| 11. | 09.01.2003 | Ahmad Al-Nassre, Omar Malass | Benedikt Bollig | CCS I | [Mil99] Kapitel 2-4 |
| 12. | 16.01.2003 | Ye Jun, Xi Zhao | Benedikt Bollig | CCS II | [Mil99] Kapitel 5-7 |
| 13. | 23.01.2003 | Christian Charles, Evamarie Storch | Benedikt Bollig | Petri-Netze | [Rei86] Kapitel 1-4 |
| 14. | 30.01.2003 | Haobo Song, N.N. | Benedikt Bollig | Spezifikation und Verifikation I | [Ber01] Teile Kapitel 1-5 |
| 15. | 06.02.2003 | Mahir Kilic, Martin Oczko | Benedikt Bollig | Spezifikation und Verifikation II | [Ber01] Teile Kapitel 6-11 |
Literatur
Literaturhinweise sind der folgenden Tabelle zu entnehmen. Weitere
Literatur finden Sie in der Informatikbibliothek. Auch der Katalog der
Zentralbibliothek
mag nützlich sein. Nutzen Sie auch das Internet. Dort sind viele
Programmbeschreibungen vorhanden.
- [Bar01]
- G. Barthe et al.: Jakarta: A Toolset for Reasoning about JavaCard. Proceedings of e-SMART'01, LNCS 2140, Springer, 2001.
- [Ber01]
- B. Berard et al.: Systems and software verification. Springer, 2001.
- [Gre97]
- J.-C. Gregoire et al. (eds.): The SPIN verification system. Proceedings of the 2. workshop held at DIMACS, 1997.
- [Hol91]
- G.J. Holzmann: Design and Validation of Computer Protocols. Prentice Hall, 1991.
- [Hog89]
- D. Hogrefe: Estelle, LOTOS und SDL -
Standard-Spezifikationssprachen für verteilte Systeme.
Springer, 1989.
- [Ren98]
- M.A. Reniers: Message Sequence Chart: Syntax and
Semantics. PhD Thesis, Eindhoven University of Technology,
1998.
- [Maz95]
- S. Mazor, P. Langstraat: A Guide to VHDL. Kluwer Academic Publishers, 1995.
- [Mil99]
- R. Milner: Communicating and
Mobile Systems: the pi-Calculus. Cambridge University Press, 1999.
- [Rei86]
- W. Reisig: Petrinetze. Eine
Einführung. Zweite Auflage. Springer, 1986.
- [SP99]
- P. Stevens, R. Pooley: Using UML: software
engineering with objects and components. Addison-Wesley,
1999.
- [Wor92]
- J.B. Wordsworth: Software Development with Z: A Practical
Approach To Formal Methods in Software Engineering.
Addison-Wesley, 1992.
Schein
Zum Erhalt des Scheins müssen Sie die folgenden drei Bedingungen erfüllen:
- Sie halten einen Vortrag (jeweils ca. 30 Minuten);
- vor dem Vortrag erstellen Sie
eine Ausarbeitung (ca. 15 Seiten);
- Sie nehmen an allen Vorträgen teil.
Vortrag und Ausarbeitung werden gemeinsam benotet. Diese Benotung wird
auf dem Schein vermerkt; sie dient ausschließlich Ihrer Information
und hat keinen Einfluss auf die Note des Vordiploms.
Betreuer
Jeder Teilnehmer bzw. jede Teilnehmergruppe hat einen
wissenschaftlichen Mitarbeiter als Betreuer. Dieser berät Sie bei der
Bearbeitung Ihres Themas. Sie sollten Ihren Betreuer mehrfach
aufsuchen, um mit ihm Ihren Fortschritt zu besprechen. Sie sollten ihn
mindestens kontaktieren um
- die Literatur abzuholen;
- ihm die von Ihnen gefundene Literatur zu zeigen;
- ihm den Entwurf der Struktur der Ausarbeitung zu
zeigen;
- ihm einmal eine Ausarbeitung zu zeigen; diese wird er
lesen und Ihnen anschließend Verbesserungsvorschläge machen;
- ihm die Endversion der Ausarbeitung zu geben;
- mit ihm die Struktur des Vortrags zu besprechen;
- ihm einen Entwurf der Vortragsfolien zu zeigen.
Termine
Die Vorträge finden, beginnend mit der ersten Vorlesungswoche,
wöchentlich statt. Es wird ferner erwartet, dass die folgenden
Termine eingehalten werden:
- Die angegebene Litaratur soll spätestens 10
Wochen vor dem Vortrag bei dem entsprechenden
Betreuer abgeholt werden.
- Sechs Wochen vor dem Vortrag
führen die Teilnehmer ein Gespräch mit
dem Betreuer über die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Resultate.
Insbesondere soll bei diesem Termin eine Gliederung besprochen werden.
- Zwei Wochen vor dem Vortrag
liegt dem Betreuer die letzte Version der Ausarbeitung vor.
- Eine Woche vor dem Vortrag wird die Ausarbeitung, in
genügender Anzahl kopiert, zum Proseminartreffen mitgebracht (bzw. im
Sekretariat des Lehrstuhls ausgelegt). Die Kopien können am Lehrstuhl
angefertigt werden.
Ausarbeitung und Vortrag
Die Ausarbeitung kann mit einem beliebigen Textverarbeitungssystem erstellt werden. Wir empfehlen allerdings LaTeX.
Rückfragen
Benedikt Bollig
Tel. 0241/80-21210
|