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MOVES: Software Modeling and Verification
(Informatik 2)
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Proseminar Programmiersprachen
In diesem Proseminar sollen die Konzepte unterschiedlicher
Programmiersprachen, bzw. ihrer Programmiertechniken vorgestellt
werden.
Bei der Herausarbeitung der charakteristischen Eigenschaften der
Programmiersprachen bzw. -techniken sollten sich die Teilnehmer von
folgenden Kernfragen leiten lassen:
- Welche Probleme sollten mit der Programmiersprache/-technik gelöst werden?
-
In welchem Kontext ist die Sprache entstanden? Wo bestehen
Verwandtschaften zwischen anderen Sprachen/Lösungsansätzen?
- Welche Unzulänglichkeiten hatten andere Sprachen in dieser Hinsicht? (Vergleich)
- Welche Möglichkeiten bietet die Sprache? (Syntax, ungewöhnliche Konstrukte/Eigenschaften)
-
Wie sieht die Arbeitsumgebung der Sprache aus? Stehen dem
Benutzer Programmierhilfen (Entwicklungsumgebungen, Debugger,
Profiler, Analysetools, etc.) zur Verfügung? Was fehlt und
warum?
- Wie/Wo wird die Sprache in der Praxis verwendet? (Beispiele)
- Verfügbarkeit, Anbindung an andere Sprachen/Systeme
- Haben sich Probleme ergeben, die den Einsatz der Sprache erschweren?
- Wurde das "Ziel" der Sprachentwickler erreicht?
-
Kann jemand mit den vorgestellten technischen Details entscheiden,
ob und warum die Sprache/das Tool für ein gegebenes Projekt
(nicht) geeignet ist?
Termine
| Art | Termine/Ort | Beginn | Veranstalter |
| S2 | Mo, 17:00h - 18:00h 4201b | 18.10.2004 | Indermark, Weber, Stolz |
Zeitplan
Es wird erwartet, dass die folgenden Termine eingehalten
werden:
- Die angegebene Literatur soll spätestens sechs
Wochen vor dem Vortrag bei dem entsprechenden
Betreuer abgeholt werden.
- vier Wochen vor dem Vortrag
führen die Teilnehmer ein Gespräch mit
dem Betreuer über die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Resultate.
Insbesondere soll bei diesem Termin eine Gliederung besprochen werden.
- Zwei Wochen vor dem Vortrag liegt dem Betreuer
die endgültige Version der Ausarbeitung vor. Dies sollte
allerdings nicht die erste abgegebene Version sein, da die Erfahrung
gezeigt hat, dass in aller Regel daran noch Änderungen vorgenommen
werden.
- Eine Woche vor dem Vortrag wird die Ausarbeitung, in
genügender Anzahl kopiert, zum Proseminartreffen mitgebracht (bzw. im
Sekretariat des Lehrstuhls ausgelegt). Die Kopien können am Lehrstuhl
angefertigt werden.
Themen
| Nr. |
Termin |
Vortragender |
Thema |
Literatur |
Betreuer |
| 1. | 18.10. | Marcel Hermanns | C/C++ |
| Michael Weber |
| 2. | 25.10. | Christoph Lischkowitz | Smalltalk |
| Volker Stolz |
| 3. | 15.11. | Anis Larabi | Java |
- Klaus Echtle, Michael Goedicke: Lehrbuch der Programmierung mit Java
| Peter Schneider-Kamp |
| 4. | 22.11. | Selly Thong | Common Lisp |
| Michael Weber |
| 5. | 29.11. | Daniela Deutz | Prolog |
- Hanus: Problemlösen mit PROLOG. Teubner Verlag, 1987.
- Bratko: Prolog - Programming for artificial intelligence. Addison-Wesley, 2001.
| Volker Stolz |
| 6. | 06.12. | Jens Hübner | Curry |
- Curry tutorial
- Chakravarty, Keller: Einführung in die Programmierung mit Haskell. Pearson Studium, 2004.
| Volker Stolz |
| 7. | 13.12. | Michael Parting | Erlang |
- Armstrong et al.: Concurrent Programming in ERLANG. Prentice Hall, 1996.
| Volker Stolz |
| 8. | 20.12. | Dirk Schmidl | Perl |
- Larry Wall et al.: Programmieren in Perl
| René Thiemann |
C | 9. | 10.01. | Frank Birbacher | AOP |
| Michael Weber |
| 10. | 17.01. | Michael Döbel | Werkzeuge zur Softwareentwicklung |
- Splint
- David Evans, David Larochelle:
Improving Security Using Extensible Lightweight Static Analysis, IEEE Software, 2002
| Volker Stolz |
Schein
Zum Erhalt des Scheins müssen Sie die folgenden drei Bedingungen erfüllen:
- Sie halten einen Vortrag (jeweils ca. 30-40 Minuten);
- vor dem Vortrag erstellen Sie
eine Ausarbeitung (ca. 15 Seiten, nicht viel weniger, keinesfalls mehr);
- Sie nehmen an allen Vorträgen teil.
Vortrag und Ausarbeitung werden gemeinsam benotet. Diese Benotung wird
auf dem Schein vermerkt; sie dient ausschließlich Ihrer Information
und hat keinen Einfluss auf die Note des Vordiploms.
Betreuer
Jeder Teilnehmer hat einen wissenschaftlichen Mitarbeiter als
Betreuer. Dieser berät Sie bei der Bearbeitung Ihres Themas. Sie
sollten Ihren Betreuer mehrfach aufsuchen, um mit ihm Ihren
Fortschritt zu besprechen. Sie sollten ihn mindestens kontaktieren,
um
- die Literatur abzuholen (falls notwendig);
- ihm die von Ihnen gefundene Literatur mitzuteilen;
- ihm den Entwurf der Struktur der Ausarbeitung zu
vorzulegen;
- ihm einmal eine Ausarbeitung zu zeigen; diese wird er
lesen und Ihnen anschließend Verbesserungsvorschläge machen;
- ihm die Endversion der Ausarbeitung zu geben;
- mit ihm die Struktur des Vortrags zu besprechen;
- ihm einen Entwurf der Vortragsfolien zu zeigen.
Literatur
Die angegebene Literatur soll Ihnen lediglich als Ausgangspunkt
dienen. Es ist Teil der Aufgabe, durch das Studium weiterer Literatur
unklare Sachverhalte zu klären.
Der Bestand der Informatik-Bibliothek
kann online
abgefragt werden. Sie werden vor Ort auch gerne bei der Suche
beraten. Nutzen Sie auch den Katalog der Zentralbibliothek
und Internet-Suchmaschinen, wie z.B. Google.
Sollten Sie nicht in ausreichendem Maße Literatur finden, wenden Sie
sich an Ihren Betreuer.
Ausarbeitung und Vortrag
Eine Ausarbeitung zu diesem Seminar sollte kaum formale Beschreibungen
verwenden und entsprechend keinen Abschnitt Grundlagen
enthalten.
Die Ausarbeitung kann mit einem beliebigen Textverarbeitungssystem
erstellt werden. Wir empfehlen allerdings LaTeX.
Weitere Hinweise:
-
Der Text sollte in einer angemessenen Schriftart (nicht angemessen
ist z.B. MS Comic) und im Blocksatz verfaßt sein.
-
Es existieren automatische Rechtschreibprüfungen. Nutzen Sie sie!
-
Die Sprache der Ausarbeitung sollte technisch gehalten sein, und
die Inhalte klar und verständlich vermittelt werden (Bandwurmsätze
und komplizierte grammatische Konstruktionen sind beispielsweise
nicht hilfreich).
Die Ausarbeitung sollten auf Fakten basieren. Die Bekundung der
eigenen Meinung sollte klar als solche erkennbar sein. Sie sollte
innerhalb der Hauptkapitel der Ausarbeitung sparsamst eingesetzt
werden, kann allerdings in der Zusammenfassung benutzt werden.
-
Bevor sie die Ausarbeitung zu ihrem Betreuer schicken, sollten
sie erwägen, diese von Kommilitonen probelesen zu lassen. Dabei
sollte von den Lesern vor allen Dingen auf Rechtschreib- und Grammatikfehler,
und insbesondere Verständnisschwierigkeiten geachtet werden.
Es bietet sich natürlich geradezu an, einen der anderen Teilnehmer
des Seminars zu fragen (gegenseitiges
Probelesen)! Da die Kernvorbereitungszeit für ein Thema
nach Zeitplan etwa 6 Wochen in Anspruch nimmt, empfiehlt sich ein
Offset von 6 (modulo Anzahl der Teilnehmer), also erster
Teilnehmer fragt siebten, zweiter fragt achten, ...
Teilnehmer N fragt Teilnehmer (1+
(N+6) modulo Anzahl).
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